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Einbruchschutz - Einfach und Effizient

Einbruchschutz für Wohnungen, Häuser und Grundstücke

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dass man sich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Aber auch durch richtiges Verhalten und durch aufmerksame Nachbarn werden Einbrüche verhindert!

Viele Menschen unterschätzen den Wert, ihres Besitzes und denken, ihr Haus oder ihre Wohnung wäre für Einbrecher uninteressant. Irrtum! Einbrecher hoffen immer auf lohnende Beute. Sie nutzen günstige Gelegenheiten wie schlecht gesicherte Türen, Fenster oder Terrassentüren rigoros aus. Aber auch die Anonymität, z.B. in Hochhäusern oder Wohnanlagen, kommt ihnen vielfach zugute.

Einbrecher kommen oft tagsüber, wenn üblicherweise niemand zu Hause ist - zur Schul-Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend, in der dunklen Jahreszeit auch schon bei einsetzender Dämmerung oder an Wochenenden. Dabei werden etliche Einbrüche in Wohnräume durch Leichtsinn und Sorglosigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner ermöglicht oder erleichtert. Da wird die Wohnungs- oder Haustür nur ins Schloss gezogen und nicht abgeschlossen, da kommt der Schlüssel in sein vertrautes „Versteck" unter der Matte, im Blumenkasten oder auf den Türrahmen, da bleiben beim Verlassen der Wohnung / des Hauses Fenster, Balkon- oder Terrassentüren in Lüftungsstellung offen.

Prävention ist wichtig!

Vorsicht! Einbrecher wollen nicht entdeckt werden und vermeiden nach Möglichkeit jede Konfrontation. Wenn Sie einen Einbrecher bemerken, stellen Sie sich ihm keinesfalls in den Weg! Spielen Sie nicht den Helden, denn das könnte schlimm für Sie ausgehen. Verständigen Sie stattdessen sofort die Polizei unter dem Polizeinotruf 110 und geben Sie ihr eine möglichst gute Beschreibung des Täters und seines eventuell eingesetzten Fluchtfahrzeuges.

Die polizeiliche Erfahrung zeigt, dass die wenigsten Einbrecher gut ausgerüstete Profis sind. Meist handelt es sich vielmehr um Gelegenheitstäter, die sich oft schon durch einfache, aber wirkungsvolle technische Sicherungen von ihren Absichten abhalten lassen. Faktum ist, sichtbare Sicherungstechnik wirkt auf Täter eher abschreckend als anziehend. Denn Sicherungstechnik bedeutet eine längere „Arbeitsweise" und je mehr Zeit verstreicht, desto größer wird das Entdeckungsrisiko. Studien und die polizeiliche Erfahrung zeigen, dass Gelegenheitseinbrecher in der Regel spätestens nach 3 - 5 Minuten aufgeben und von ihrem Vorhaben ablassen.

Einen guten Einbruchschutz bringen in erster Linie ein sicherheitsbewusstes Verhalten und sinnvoll aufeinander abgestimmte, solide mechanische Sicherungen. Sie stehen beim Schutz vor Einbruch an erster Stelle und bieten dem Einbrecher Widerstand. Alarmanlagen (Einbruchmeldeanlagen) verhindern keinen Einbruch, sondern melden ihn nur - sie können mechanische Sicherungen nur ergänzen, nicht ersetzen. Allerdings erhöhen sie das Entdeckungsrisiko für Einbrecher und bieten dadurch zusätzlichen Schutz. In über einem Drittel der Wohnraumeinbrüche bleibt es beim Versuch, weil Täter an Sicherungstechnik - vor allem an mechanischen Sicherungen - scheitern!

Ratschläge, wie Sie sich und Ihr Eigentum wirkungsvoll schützen können, erhalten Sie z.B. in den kostenlosen Broschüren der Polizei wie z.B. „Ungebetene Gäste", „ Ganze Sicherheit für unser Viertel" und Tipps für mehr Sicherheit: Schlagen Sie Alarm". Diese Broschüren informieren zum Thema Einbruchschutz sehr ausführlich und zeigen Beispiele für wirksame Sicherungstechnik auf. Allerdings vermögen sie eine individuelle Beratung kaum zu ersetzen. Um sicherzugehen, wenden Sie sich deshalb am besten an eine (Kriminal)Polizeiliche Beratungsstelle und lassen Sie sich dort von Fachleuten kostenlos und neutral über Sicherungsmaßnahmen beraten, die aus Sicht der Polizei für Ihr Haus oder Ihre Wohnung sinnvoll und empfehlenswert sind. Die Adresse Ihrer nächst gelegenen Beratungsstelle, erhalten Sie bei jeder Polizeidienststelle bzw. im Internet unter:

www.polizei.niedersachsen.de/ dst/lka/praevention/techn_praev/index.php

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