VATERTAG IST PARTYTAG!

Vatertag

Würden sich nun an diesem Tag ein paar Väter treffen, um fröhlich plaudernd ein paar Getränke in der Natur zu genießen, wäre das auch kein Grund zur Sorge.
Aber die Realität ist in den letzten Jahren eine andere geworden: Polizei und Rettungsdienste befinden sich am Vatertag im Dauereinsatz, weil Massen von jungen Menschen von morgens bis abends exzessive Trinkgelage veranstalten. Die Zahl der Komasäufer steigt an diesem Tag dramatisch an. Es werden bis zu 180% mehr Jugendliche in Notaufnahmen eingeliefert als im Jahresschnitt. Die jungen Männer, die oft noch gar keine Kinder haben, SAUFEN sprichwörtlich AB!

Neben den stark alkoholisierten Jugendlichen gibt es aber noch weitere Probleme am Vatertag:




  • Ruhestörungen
  • Verunreinigungen
  • Belästigungen
  • Pöbeleien
  • Trunkenheitsfahrten
  • Gewalt gegen Polizeibeamte und andere Rettungskräfte
  • allgemeine Gewaltbereitschaft (Sachbeschädigungen/Schlägereien)
  • Sexualdelikte
  • stark alkoholisierte Minderjährige

Um diese vatertagsüblichen Verhaltensweisen zu unterbinden, setzen die Behörden auf verstärkte Polizeipräsenz und verhängen teilweise Alkohol-, Grill-, Musik- und Aufenthaltsverbote.


Tipps und Informationen für den Vatertag

Wenn Sie Alkohol trinken:

  • Achten Sie auf Ihr Trinkverhalten. Trinken Sie langsam, lassen Sie mal eine Runde aus und trinken Sie viel Wasser zwischendurch. Ermuntern Sie auch andere dazu.
  • Nutzen Sie Alkohol bei Hitze nicht als Durstlöscher - es kann ungewohnt schnell zu Kreislaufproblemen (z. B. Kollaps/Hitzschlag) führen.
  • Versuchen Sie bei Ihren Alkoholmengen einen Rausch zu vermeiden - Millionen von Gehirnzellen sterben dabei ab.
  • Für die Eltern: Junge Menschen orientieren sich an dem, was Eltern ihnen vorleben! Deshalb ist der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol vor Ihren Kindern besonders wichtig! Zeigen Sie Ihren Kindern, dass Spaß mit Freunden auch ohne oder mit wenig Alkohol möglich ist.
  • Informieren Sie sich in Ihrer Region über Aufenthalts-, Trink-, Grill- und Musikverbote (dies kann sich jährlich ändern).
  • Regeln, die auch an diesem Tag gelten: Wildgrillen/Feuer, Ruhestörung/Lärmbelästigung, Müllablage, Flaschen/Glas (bei Verstößen: Strafen von 10 - 150 Euro).
  • Vorsicht! Auch betrunkenes Radfahren kann zum Verlust des Führerscheins führen. (Geldstrafe, MPU und Punkte in Flensburg können weitere Folgen sein).

Wenn Sie keinen oder nur wenig Alkohol trinken:
  • Beachten Sie, dass betrunkene Jugendliche in ihrem Verhalten unberechenbar sind, da sie die Wirkung des starken Alkoholkonsums oft nicht einschätzen können.
  • Suchen Sie Orte auf, die traditionell nicht von exzessiv feiernden Personengruppen genutzt werden.
  • Wenn Sie auf pöbelnde oder gewaltbereite Personen treffen, bzw. sie von Weitem sehen, vermeiden Sie jeden Kontakt und nehmen Sie eine andere Richtung auf.
  • Denken Sie an die Gefahren erhöhter Unfallgefahr - (gerade als Autofahrer: Achten Sie besonders auf Personengruppen - verlangsamen sie Ihre Geschwindigkeit)
Rufen sie umgehend aus sicherer Entfernung die Polizei (110), sofern Sie Zeuge von Straftaten werden (Gewalt, Belästigung, Sachbeschädigung usw.).


Viele weitere Informationen zum Thema „Alkohol" finden Sie hier:

https://www.polizeifürdich.de/deine-themen/drogen/legale-drogen.html

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/drogen/alkohol/

Artikel-Informationen

29.05.2019

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