Zivilcourage

Die Aktion-tu-was für mehr Zivilcourage.
Weggeschaut. ignoriert. gekniffen. Die Aktion-tu-was für mehr Zivilcourage.

Hinsehen statt Wegschauen, Engagement statt Gleichgültigkeit: Mit ihrer Informationsoffensive
Aktion-tu-was" will die Polizei innerhalb der Bevölkerung das Bewusstsein für mehr Solidarität und größere Hilfsbereitschaft stärken.

Zur Unterstützung der Aktion hat die Polizei ein umfangreiches Medienpaket zusammengestellt, das allen Bürgerinnen und Bürgern dazu dient, sich in brenzligen Situationen als Zeuge oder Helfer richtig zu verhalten.

Dieses Angebot beinhaltet ein Plakat, ein Faltblatt, eine Informationskarte und eine DVD zum Thema „Weggeschaut ist mitgemacht". Auf der DVD befinden sich vier Unterrichtsfilme mit Begleitheft zur Förderung von Zivilcourage bei Schülern ab zehn Jahren. Die Medien liegen in jeder Polizeidienststelle aus.


Zivilcourage (Plakat)
Das Plakat enthält in Piktogramm-Form drei Köpfe, die zum Ausdruck bringen, dass jeweils einer nichts sieht, einer nichts hört und einer nichts sagt. Darüber befindet sich in drei großen Zeilen der Schriftzug "weggeschaut - ignoriert - gekniffen". Unterhalb der Piktogramme steht: "mehr info: www.aktion-tu-was.de". Am unteren Rand des Plakats ist zudem der Hinweis abgedruckt: "Eine Initiative für mehr Zivilcourage".


Aktion Tu was (Zivilcourage)
In dem Faltblatt wird zur Zivilcourage beim Erkennen von Straftaten aufgerufen und konkret beschrieben, nach welchen Verhaltensregeln Zivilcourage ausgeübt werden kann. Die sechs wichtigsten Verhaltensregeln als Zeuge einer Straftat werden erläutert. Der Kerngedanke dabei ist, Hilfe für die Opfer zu leisten oder zu organisieren sowie als Zeuge die Identifizierung (und Strafverfolgung) des Täters zu erleichtern, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.

Weggeschaut ist mitgemacht
Das Begleitheft zur Förderung von Zivilcourage bei Schülern ab 10 Jahren für das Filmpaket.

Gleichnamige Filmpaket umfasst vier in sich abgeschlossene Episoden. Jede Episode behandelt eine bestimmte Problem- bzw. Konfliktlage. Im jeweiligen Handlungsverlauf entwickelt sich eine Situation, bei der ein Augenzeuge sich vor die Frage gestellt sieht, wie er / sie nun reagieren soll. Den Filmbetrachtern fällt dann diese Rolle des Augenzeugen zu, indem sie aufgefordert werden, zwischen drei vorgegebenen Handlungsalternativen zu wählen: passives, ignorierendes Verhalten bei der Beobachtung von Straftaten, eigenmächtiges und selbstgefährdendes Verhalten sowie umsichtiges, auf Deeskalation und Zivilcourage ausgerichtetes Verhalten. Zu jeder Handlungsalternative werden die voraussichtlichen Konsequenzen imittels einer Fotostrecke präsentiert.


Die Medien liegen in jeder Polizeidienststelle aus.

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