GEGEN AUSBEUTUNG DURCH MENSCHENHANDEL!

Menschenhandel

Menschenhandel umfasst die Bereiche der sexuellen Ausbeutung (Prostitution) und der Arbeitsausbeutung (z. B. Bettelei) sowie auch der Zwang zur Straftatenbegehung und Organspende.
Geködert werden die Opfer über Inserate, Agenturen, Internet oder persönliche/familiäre Kontakte mit vermeintlich lukrativen Arbeitsangeboten, wie z. B. Haushaltshilfe, Erntehilfe oder Au Pair.
Um Menschen in diese Tätigkeiten und Dienstleistungen zu überführen, arbeiten die Täter mit Beeinflussung, Isolation, Täuschung, Drohung, Nötigung, Erpressung und Gewaltanwendung. Kulturelle und familiäre Hintergründe werden gezielt zum Anwerben ausgenutzt - nicht selten stehen Täter und Opfer in einer familiären oder sozialen Beziehung.
Die Betroffenen befinden sich oft in persönlichen Not- und Zwangslagen, die es den Tätern einfach machen, diese zum Geldverdienen zu drängen.
Von einem hohen Dunkelfeld im diesem Kriminalitätsbereich ist auszugehen, zumal viele Fälle von Menschenhandel nicht als solche erkannt werden.


Unsere Tipps:

  • Bei akuter Bedrohung die 110 wählen - die Polizei wird Ihnen helfen
  • Straftaten bei der Polizei unbedingt anzeigen (bei jeder Polizeidienststelle möglich)
  • Im Zweifelsfall Vertrauenspersonen hinzuziehen, die Sie zur Polizei begleiten
  • Mögliche Verletzungen unbedingt von einem Arzt oder Krankenhaus behandeln und dokumentieren lassen
  • Atteste können z. B. im Strafverfahren oder zur Erlangung von Schmerzensgeld als Beweismittel von Bedeutung sein
  • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: Tel 08000116016
Tipps auf einen Blick zum Herunterladen ►pdf
Weitere Informationen finden Sie hier:►Opferinformationen Menschenhandel
►Gegen Menschenhandel

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