HÄUSLICHE GEWALT VERHINDERN!

Häusliche Gewalt
Häusliche Gewalt hat viele Erscheinungsformen. Sie reichen vom Ignorieren, über Demütigung, Beleidigung, Einschüchterung, Bedrohung, sexueller Gewalt bis zu Freiheitsberaubung und Tötung. Die Täter stammen aus allen Bildungsschichten, Altersgruppen, Nationalitäten, Religionen und Kulturen gleichermaßen. Täter und Opfer stehen meist in häuslicher Gemeinschaft. Hierbei ist unwesentlich, ob die Beziehung noch besteht, sich in Auflösung befindet oder schon beendet ist.

Auch Kinder sind von dieser Gewalt direkt oder als Beobachter betroffen. Viele dieser Kinder vertrauen sich anderen Personen mit ihren Problemen nicht an, da sie sich für ihre Eltern schämen. Da Gewalt in der Familie für diese Kinder zur Normalität gehört, neigen sie später selbst oft zu gewalttätigem Verhalten oder werden Opfer von Partnergewalt.

Handlungsempfehlungen für Betroffene:

Bei Bedrohung 110 wählen (die Polizei handelt sofort)

Strafanzeige stellen (bei jeder Polizeidienststelle möglich)

Vertrauensperson und/oder Rechtsbeistand mitbringen

Erfährt die Polizei von Häuslicher Gewalt wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet

Bei Zweifeln über die Vorgehensweise an eine Vertrauensperson

Nutzen der Beratungs- oder Interventionsstelle für Häusliche Gewalt "Gewalt gegen Frauen", 08000 116 016 (Tag und Nacht erreichbar / in vielen Sprachen)

Datum, Uhrzeit und Vorfall notieren

Arzt aufsuchen und Verletzungen attestieren (z. B. Fotos) lassen

Weitere Informationen bekommen Sie ►hier

Informations-Broschüre zum Thema "Häusliche Gewalt" ►pdf

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