Zahl der misshandelte Kinder steigt

Schau nicht weg!


Misshandlung Kinder
Die Gewalt der Eltern richtet sich größtenteils gegen Säuglinge, Kleinkinder oder als „schwer erziehbar" empfundene Kinder. Kindesmisshandlungen und Kindesvernachlässigung beinhaltet die seelische und körperliche Schädigung durch Eltern, Erziehungsverantwortliche, Verwandte und nahe Bekannte.

Die Handlungen reichen von Liebesentzug über den Klaps, bis zu schweren seelischen und körperlichen Verletzungen.

Die Dunkelziffer der Taten ist enorm. Es ist davon auszugehen, dass ca. 10-15 Prozent aller Eltern regelmäßig Gewaltstrafen an ihren Kindern begehen. Die entstandenen Schäden prägen die betroffenen Kinder ein Leben lang. Folgen können z. B. erhöhte Suchtanfälligkeit und Gewaltbereitschaft sein.

Mögliche Faktoren für Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern:

  • Lebensgeschichte der Eltern (Vernachlässigung/Gewalt/ Bildungsstand, usw.)
  • Stress, psychische Probleme oder Abhängigkeiten
  • Trennung, wechselnde Partner
  • Schulden oder Arbeitslosigkeit
  • Überforderung des Erziehenden
  • beengte Wohnverhältnisse und eine fehlende Unterstützung

Tipps für richtiges Handeln im Verdachtsfall:

Informationen zu Verdachtsfällen den zuständigen Einrichtungen (notfalls auch anonym!) zukommen lassen! In der Regel sind das:
  • Polizei (wenn nötig, benachrichtigt die Polizei das zuständige Jugendamt oder das Vormundschaftsgericht)
  • Jugendamt
  • Familien - und Beratungsstellen
Im Verdacht auf Kindesmisshandlung schnell handeln - das Kind braucht Hilfe!
Im akuten Notsituationen die Polizei oder Kinder-, Jugend-, Sorgen- und Nottelefone anrufen!
Kinder brauchen unsere Fürsorge - sie sind von unserem Schutz abhängig!

Weitere Informationen finden Sie hier

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