Dunkelfeldstudie – Vierte Befragung

Befragung zu Sicherheit und Kriminalität in Niedersachsen


Polizei und Politik brauchen ein möglichst realitätsnahes Bild vom Sicherheitsgefühl der Menschen und der tatsächlichen Kriminalitätslage im Land, um adäquat für die Sicherheit der niedersächsischen Bevölkerung sorgen zu können. Aus diesem Grund fragt unsere Kriminologische Forschungsstelle die in Niedersachsen lebenden Personen direkt nach ihren persönlichen Erfahrungen. So können wir auch diejenigen erreichen, die Opfer einer Straftat geworden sind, diese aber aus unterschiedlichen Gründen nicht angezeigt haben. Diese Taten gehören zum sogenannten „Dunkelfeld“ der Kriminalität – es sind also Taten, die nicht ans „Licht“ gekommen sind, da sie z. B. nicht bei der Polizei gemeldet wurden. Wie bereits in den Jahren 2013, 2015 und 2017 bat das Landeskriminalamt Niedersachsen auch im März 2021 in rund 90 Kommunen 40.000 Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren um Teilnahme an der vierten Befragung zu Sicherheit und Kriminalität in Niedersachsen. Diese zufällig ausgewählten Personen stellten eine repräsentative Stichprobe der niedersächsischen Gesamtbevölkerung.


Der Fragebogen bezog sich 2021 auf folgende Themenkomplexe:

  • Lebenssituation
  • Erfahrungen mit Kriminalität im vergangenen Jahr 2020
  • Anzeigeverhalten
  • Kriminalitätsfurcht
  • Wahrnehmung und Bewertung der Polizeiarbeit
  • Erfahrungen speziell mit partnerschaftlicher bzw. häuslicher Gewalt.

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, noch zielgenauere Präventionskonzepte zu erstellen, Maßnahmen zur Erhöhung der Anzeigebereitschaft zu initiieren, den Einsatz von personellen und sachlichen Ressourcen bei der Polizei zu verbessern und die Wirkung polizeilicher Schwerpunktsetzungen zu überprüfen. Zudem ergänzen sie die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS, Hellfeld der Kriminalität) um die die Perspektive der Bevölkerung und ermöglichen so ein deutlicheres Bild des Sicherheitsgefühls und der Kriminalitätslage in Niedersachsen.


Kontakt:

Alexander Gluba: 0511/26262-1205

Viktoria Klemens: 0511/26262-1220

Pressestelle des LKA NI: 0511/26262-1031

Für einen Kontakt per E-Mail nutzen Sie bitte das Kontaktformular.

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